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Insgesamt 78 Menschen warten aktuell in Luxemburg auf ein lebensrettendes Spenderorgan.

Auch im Großherzogtum sterben Menschen, weil sie nicht rechtzeitig ein lebensrettendes Organ bekommen.

So kam in diesem Jahr bereits für drei Menschen jede Hilfe zu spät, im vergangenen Jahr für vier. Und viele Patienten hoffen noch.

78 sind es laut den aktuellen Zahlen von Luxembourg-Transplant.

 

 

Die Transplantationen deren es in diesem Jahr 15 gab, werden alle in entweder in Belgien, Deutschland oder Frankreich ausgeführt.

Vier Verstorbene hatten sich hingegen für die Organspende ausgesprochen; mit ihren Organen wurden im Eurotransplant-Raum – also in Belgien, Deutschland, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Slowenien, Ungarn und auch in Luxemburg – Leben gerettet.

In drei weiteren Fällen in diesem Jahr hatten die Verstorbenen zu Lebzeiten die Organspende nachweislich abgelehnt: Zweimal gaben die Hinterbliebenen an, mit dem Verstorbenen über das Thema gesprochen zu haben. In dem anderen Fall zeugte ein ausgefüllter Organspendepass von der Entscheidung dagegen. 

 

Foto: LW